Trauer um Inge Deutschkron

Durch ihre Biographie „Ich trug den gelben Stern“ wurde Inge Deutschkron 1978 einer breiten Öffentlichkeit in Deutschland bekannt. Zu dieser Zeit waren zwar durch den Eichmann-Prozess in Jerusalem und die Auschwitz-Prozesse während der 60er Jahre in Deutschland bereits die Schrecken der Judenverfolgung und der Vernichtungslager in das öffentliche Bewusstsein gedrungen, jedoch blieb (mehr …)

Der Verein „Das Rote Tuch e.V.“ im Haus der Wannseekonferenz

Nach fast zwei Jahren konnte der Verein „Das Rote Tuch e.V.“ Ende Oktober erstmalig seit dem Beginn der Corona-Pandemie wieder zu einem Gedenkstättenbesuch einladen. Bereits im Januar 2020 hatte das Haus der Wannseekonferenz seine neugestaltete Dauerausstellung eröffnet, die aber schon wenige Wochen später im ersten „Corona-Lockdown“ wieder schließen musste, so dass auch unser für den April 2020 geplanter Besuch nicht möglich war.

Jetzt, anderthalb Jahre später, (mehr …)

Verleihung des Jugendmedienpreis Das Rote Tuch

Das Rote Tuch geht 2021 an Entwicklerstudio Paintbucket für Strategiegame „Through the Darkest of Times“

Am Samstag, 6. November 2021, verlieh die SPD Charlottenburg-Wilmersdorf ihren Jugendmedienpreis Das Rote Tuch. Der Preis geht 2021 an das Indiestudio Paintbucket Games für das Strategiespiel „Through the Darkest of Times“ verliehen. Die feierliche Preisverleihung fand (mehr …)

Vor Heydrich weiche ich nicht

Der geplante Besuch des Vereins im Haus der Wannsee-Konferenz im April 2020 musste wegen Corona verschoben werden. Wir hoffen sehr, den Besuch in diesem Jahr nachhholen zu können und hierbei auch die neue Leiterin der Gedenkstätte, Frau Deborah Hartmann, kennenzulernen. Im Tagesspiegel wurde sie bereits in einem Artikel vorgestellt, den wir hier mit freundlicher Genehmigung wiedergeben:

 

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„Braune Erde“ – Eine Lesung mit dem Autor Daniel Höra

Ende Mai 2019 unterstützte der Verein ein weitere Lesung mit einem Preisträger des „Roten Tuches“ in einer Charlottenburger Schule:  Der Autor Daniel Höra las in der Friedensburg-Schule vor Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10 aus seinem Buch „Braune Erde“. Darin geht es um ein Dorf in Mecklenburg-Vorpommern, wo nach Schließung aller Geschäfte und öffentlichen Einrichtungen eine rechtsradikale Gruppe nach und nach die Herrschaft im Ort übernimmt.

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Ausstellung „Susi, die Enkelin von Haus Nr.4“ – eine Führung mit der Autorin Birgitta Behr

Im Mai 2019 organisierte der Verein „Das Rote Tuch e.V. einen Besuch der Ausstellung „Susi, die Enkelin von Haus Nummer 4“ in der Villa Oppenheim. Die Autorin Birgitta Behr führte auf Einladung des Vereins durch die nach ihrem gleichnamigen Buch gestaltete Ausstellung. Zuvor zeigten Schülerinnen und Schüler eine 5. Klasse  der benachbarten Nehring-Grundschule Arbeiten, die sie im Unterricht nach Besuch der Ausstellung gefertigt hatten. Sie formulierten ihre für Elfjährige erstaunlich tiefgehende Auseinandersetzung mit dem Thema. und stellten eindrucksvoll unter Beweis, wie schon Kinder im Grundschulalter gegenüber jeder Form von Intoleranz und Diskriminierung sensibilisiert werden können.

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Das ROTE TUCH e.V. besucht die Gedenkstätten in der Lindenstraße und der Leistikowstraße in Potsdam

Auch 2019 hat der Verein DAS ROTE TUCH e.V.  einen  Besuch von Gedenkorten, diesmal in der Lindenstraße und der Leistikowstraße in Potsdam, angeboten. Fünfundzwanzig Leute stiegen am Samstag, 6.4. 2019  um 9 Uhr am Palais am Funkturm in den vom Verein gemieteten Bus.

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„Muscha“ – eine Lesung mit Anja Tuckermann

Der Verein „Das Rote Tuch e.V.“ hat es u.a. sich zum Ziel gesetzt, dass der antifaschistische Jugendmedienpreis „Das Rote Tuch“ nicht nur alle zwei Jahre verliehen wird, sondern die Preisträgerinnen und Preisträger auch die Möglichkeit erhalten, konkret in Charlottenburg-Wilmersdorf ihre jugendliche Zielgruppe zu erreichen.  So unterstützte der Verein bereits zweimal den Schriftsteller und Pädagogen Reiner Engelmann, in der „Schule am Schloss“ aus seinen Büchern zu lesen. Im Oktober las er aus seinem jüngsten Werk „Der Buchhalter von Auschwitz“ und diskutierte mit Schülerinnen und Schülern auf hohem Niveau über die Schuld eines Mittäters im System der Vernichtungslager, der persönlich vielleicht keinen Menschen ermordet hat, aber durch sein Tun zum reibungslosen Funktionieren der Mordmaschinerie beitrug.

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„Der Buchhalter von Auschwitz“ – eine Lesung mit Reiner Engelmann

Reiner Engelmannn, Pädagoge und Schriftsteller aus Rheinland-Pfalz, hat mit Schülergruppen immer wieder KZ-Gedenkstätten besucht, um das unfassbare Geschehen auch für kommende Generationen wach zu halten. So kam er 2009 auch nach Auschwitz, und lernte bei der dortigen Führung den damals bereits 92-jährigen Wilhelm Brasse kennen, der selbst Häftling im „Stammlager Auschwitz“ war, doch als gelernter Fotograf von der SS eingesetzt wurde, um Häftlinge zu fotografieren. Engelmann hat dies in seinem Buch „Der Fotograf von Auschwitz“ dokumentiert, für das er 2015 mit dem Jugendmedienpreis „Das Rote Tuch“ der SPD Charlottenburg-Wilmersdorf ausgezeichnet wurde. Auf Einladung des Fördervereins „Das Rote Tuch e.V.“ hat Engelmann 2017 hierzu eine Lesung in der „Schule am Schloss“ durchgeführt.

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Gedenkstättenfahrt zum Belower Wald

Ein in der Öffentlichkeit bislang wenig bekannter Ort des Gedenkens an die Schrecken der NS-Zeit findet sich an der Landesgrenze zwischen Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern bei Wittstock. In einem Waldstück nahe dem kleinen Ort Below kesselten SS-Mannschaften im April 1945 kurz vor Kriegsende mehr als 16000 Häftlinge ein – Männer, Frauen und Kinder – die auf einem Todesmarsch vom KZ Sachsenhausen hierher getrieben wurden.

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