Aktivitäten

Besuch der Gedenkstätte Lindenstraße 54/55 und der Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße 1 in Potsdam

  Liebe Mitglieder und Freunde von DAS ROTE TUCH e.V.,   auch in diesem Jahr wollen wir unsere Besuche von Gedenkorten in Berlin und Brandenburg fortsetzen: Wir laden für den 06.04.2019 ein zu einem Besuch

der Gedenkstätte Lindenstraße 54/55 und der Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße 1

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„Muscha“ – eine Lesung mit Anja Tuckermann

Der Verein „Das Rote Tuch e.V.“ hat es u.a. sich zum Ziel gesetzt, dass der antifaschistische Jugendmedienpreis „Das Rote Tuch“ nicht nur alle zwei Jahre verliehen wird, sondern die Preisträgerinnen und Preisträger auch die Möglichkeit erhalten, konkret in Charlottenburg-Wilmersdorf ihre jugendliche Zielgruppe zu erreichen.  So unterstützte der Verein bereits zweimal den Schriftsteller und Pädagogen Reiner Engelmann, in der „Schule am Schloss“ aus seinen Büchern zu lesen. Im Oktober las er aus seinem jüngsten Werk „Der Buchhalter von Auschwitz“ und diskutierte mit Schülerinnen und Schülern auf hohem Niveau über die Schuld eines Mittäters im System der Vernichtungslager, der persönlich vielleicht keinen Menschen ermordet hat, aber durch sein Tun zum reibungslosen Funktionieren der Mordmaschinerie beitrug.

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„Der Buchhalter von Auschwitz“ – eine Lesung mit Reiner Engelmann

Reiner Engelmannn, Pädagoge und Schriftsteller aus Rheinland-Pfalz, hat mit Schülergruppen immer wieder KZ-Gedenkstätten besucht, um das unfassbare Geschehen auch für kommende Generationen wach zu halten. So kam er 2009 auch nach Auschwitz, und lernte bei der dortigen Führung den damals bereits 92-jährigen Wilhelm Brasse kennen, der selbst Häftling im „Stammlager Auschwitz“ war, doch als gelernter Fotograf von der SS eingesetzt wurde, um Häftlinge zu fotografieren. Engelmann hat dies in seinem Buch „Der Fotograf von Auschwitz“ dokumentiert, für das er 2015 mit dem Jugendmedienpreis „Das Rote Tuch“ der SPD Charlottenburg-Wilmersdorf ausgezeichnet wurde. Auf Einladung des Fördervereins „Das Rote Tuch e.V.“ hat Engelmann 2017 hierzu eine Lesung in der „Schule am Schloss“ durchgeführt.

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Gedenkstättenfahrt zum Belower Wald

Ein in der Öffentlichkeit bislang wenig bekannter Ort des Gedenkens an die Schrecken der NS-Zeit findet sich an der Landesgrenze zwischen Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern bei Wittstock. In einem Waldstück nahe dem kleinen Ort Below kesselten SS-Mannschaften im April 1945 kurz vor Kriegsende mehr als 16000 Häftlinge ein – Männer, Frauen und Kinder – die auf einem Todesmarsch vom KZ Sachsenhausen hierher getrieben wurden.

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